SCHULJAHR 2020 / 2021

DER DONAUKURIER BERICHTET ÜBER UNSERE SCHULE

Texte und Bilder: Martin Wallner

Wörterbücher

50 Wörterbücher im Wert von 750 Euro spendete der Elternbeirat der Grund- und Mittelschule Großmehring an die dritten Klassen. Der stellvertretende Vorsitzende Werner Press übergab auf dem Pausenhof die Bücher an die Kinder.

Museum

Die Klasse 4a der Grund- und Mittelschule Großmehring besuchte kürzlich mit ihrer Lehrerin Martina Danner das Heimatmuseum des Marktes Kösching.

Unter Anleitung bauten die Schüler unter anderem ein Römerkastell nach. Ein Schüler durfte auch eine römische Kleidung anziehen.

Landesgartenschau

Die drei vierten Klassen der Grund- und Mittelschule Großmehring unternahmen kürzlich einen Ausflug zur Landesgartenschau nach Ingolstadt.

Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Martina Danner, Constanze Adam-Kemeter und Laura Ostermeier erkundeten sie die verschiedenen Themengebiete. Die Klasse 4c nahm zusätzlich an einer Veranstaltung der Ingolstädter Kommunalbetriebe zum Thema „Der Wasserkreislauf – ein Kreislauf ohne Ende“ teil. Die Kinder erarbeiteten dabei durch Versuche die Stationen des Wasserkreislaufs. Natürlich bekamen sie auch eine Kostprobe des Ingolstädter Trinkwassers – bei den sommerlichen Temperaturen eine willkommene Erfrischung.

Eine Abkühlung bekamen alle drei Klassen auch beim Wasserspielplatz, so dass der Vormittag schnell und abwechslungsreich verging.

Bürgermeister

Mit einem persönlichen Besuch im Klassenzimmer überraschte  Bürgermeister Rainer Stingl die Klasse 4a der Großmehringer Grund- und Mittelschule.

Im Rahmen des Deutschunterrichts hatte die Klasse mit ihrer Lehrerin Martina Danner einen Brief an den Bürgermeister verfasst, in dem die Kinder den Wunsch nach einem Skatepark in Großmehring äußerten.

Anstelle eines Antwortbriefs wollte sich der Bürgermeister direkt mit den Kindern unterhalten. Zuerst erläuterte er einige grundlegende Aufgaben einer Gemeinde und sprach über den Bau des neuen Rathauses und des Kinderhauses in Großmehring. Anschließend brachten einige Schüler weitere Wünsche vor: Ein großer beleuchteter Christbaum in Katharinenberg, elektronische Anzeigen an Bushaltestellen, mehr Fahrradwege und eine weitere Rampe am Demlinger Spielplatz am Menninger Berg standen auf ihrer Wunschliste. Bürgermeister Stingl zeigte sich erfreut über die Anregungen und versprach, sich Gedanken darüber zu machen. „Den in eurem Brief geäußerten Wunsch nach einem Skatepark werde ich in Kürze dem Gemeinderat vorstellen,“ sicherte er der Klasse zu.

Abschließend gab es noch eine kleine süße Belohnung vom Bürgermeister für die eifrigen, politikinteressierten Schülerinnen und Schüler.

Foto: Bürgermeister Rainer Stingl im Klassenzimmer der 4a, links die Lehrerin Martina Danner

Verabschiedung

Sonja Götz wurde von Bürgermeister Rainer Stingl (li.) mit Blumen und einer Zeichnung des alten Großmehringer Rathauses in den Ruhestand verabschiedet. Seit 1995 war sie an der Grund- und Mittelschule Großmehring als Raumpflegerin beschäftigt. Dabei war immer Hausmeister Josef Müller (re.) ihr „Chef“. Jetzt freut sich Sonja Götz auf das „Nichtstun“.

Projekt Wuff

Die drei zweiten Klassen der Grund- und Mittelschule Großmehring lernten das Schulungsprojekt „Hallo WUFF – Sicheres Verhalten rund um den Hund“ kennen.

Beate Tomulla aus Eichstätt, die Leiterin des Wuff-Projekts,  nennt als Hauptziel ihres Projekts, den Kindern ein sicheres Verhalten bei der Begegnung mit einem Hund zu vermitteln und damit Unfälle zu vermeiden. Dazu müsse man aber zuerst die „Denkweise“ von Hunden kennenlernen, um so die Angst vor Hunden zu verringern und Fehlverhalten in der Nähe von Hunden zu vermeiden.

„Was wir Menschen als freundlich erachten – lächeln, Blickkontakt, anfassen, umarmen aufeinander zugehen – bedeutet in der Hundewelt eine starke Provokation, auf die der Hund mit Angst und Aggression reagieren kann,“  erklärte Frau Tomulla.

Umgekehrt seien von Menschen aus Abwehr oder Angst gezeigte Verhaltensweisen wie Schreien, Kreischen, schnelle Bewegungen oder Davonlaufen in der Hundewelt deutliche Aufforderungen zum Spielen.

Mit Unterstützung durch den Holzhund Wuff und den Stoffhund Wolf brachte Beate Tomulla den Kindern spielerisch bei, wie man die Körpersprache eines Hundes erkennen und seine Stimmung richtig einschätzen und sich demnach richtig verhalten kann. „In einem Notfall – ein frei laufender Hund kommt auf uns zu – sollen wir stehen bleiben, die Arme verschränken, hochschauen und uns wegdrehen – wir machen uns unsichtbar und der Hund verliert sein Interesse an uns“, zeigte sie das richtige Verhalten auf, das den Hund weder herausfordert noch zum Spielen animiert.

Eindrucksvolle Filmaufnahmen rundeten die Schulung ab. Sie zeigten den Kindern, wie sie typisches Hundeverhalten einschätzen können.

Eine Urkunde und einen Hund zum Basteln gab es für die Schüler am Ende der Vorführung. Finanziert wurde das Projekt vom Elternbeirat der Schule.

GS gut aufgestellt

„Rechtzeitig zu Beginn des Distanzunterrichts in Bayern ist die Grund- und Mittelschule Großmehring digital gut aufgestellt“, freut sich der Rektor der Schule, Gerhard Zettel. So ist im vergangenen Jahr auch unter Mithilfe des Elternbeirats in dieser Hinsicht einiges an der Schule passiert. So haben seit kurzem alle Klassenzimmer einen Internetzugang, was nicht ganz einfach war und die zuständige Elektrofirma immer wieder vor Herausforderungen stellte. Aber jetzt sind alle „online“, was hoffentlich bald auch wieder im Schulunterricht eingesetzt werden kann. Dazu wurden kurz vor Weihnachten auch 30 neue Laptops für die Schule angeschafft.

Besonders stolz ist Rektor Gerhard Zettel auf den „Schulmanager“, eine digitale Plattform, die von Schulleitung, Lehrern und Eltern be- und genutzt werden kann. „Unsere Konrektorin Stephanie Hartl hat sich hier sehr engagiert und weithin informiert, um die für Großmehring bestmögliche Plattform zu finden,“ stellt der Rektor heraus. Eltern können sich hier online zu Elternsprechtagen und Sprechstunden eintragen, ihre Kinder bei Krankheit entschuldigen oder einfach auch Nachrichten schreiben. Lehrer können Lerninhalte bereitstellen, was besonders beim gegenwärtigen  Distanzunterricht von Vorteil ist. Von großem Nutzen ist auch, dass Elternbriefe jetzt digital versendet werden können. „Was wir hier an Papier sparen, ist bemerkenswert“, freut sich Zettel. Die Akzeptanz bei den Eltern ist groß. Über 95 Prozent aller Eltern haben sich schon beim „Schulmanager“ angemeldet. Ein Grund dafür ist sicherlich auch die einfache, übersichtliche Bedienung.

„Und wenn nicht alles sofort klappt, wie am ersten Tag nach den Weihnachtsferien, sind die Mitarbeiter sofort im Einsatz, um Abhilfe zu schaffen,“ berichtet Stephanie Hartl.

Knapp 50 000 Euro stellte die Gemeinde Großmehring für die Digitalisierung der Schule zur Verfügung, die verschiedenen Förderungen vom Freistaat und der Bundesregierung nicht eingerechnet.

Die Schule half der Gemeinde auch noch sparen, indem sie die Videokonferenzen nicht über den „Schulmanager“ laufen lässt – das wäre kostenpflichtig-, sondern auf das kostenlose Videokonferenzsystem des Landkreises Eichstätt „BigBlueButton“ zurückgreift.

„Trotz Distanzunterricht und Digitalisierung – der normale, herkömmliche, präsente Schulunterricht mit Lehrern und Mitschülern ist durch nichts zu ersetzen“, hofft Rektor Zettel auf eine baldige Rückkehr der Schüler in die Schule.

Kerzen

Als kleines Dankeschön für ihre nicht immer einfache Arbeit im Coronajahr 2020 überreichte der Großmehringer Rektor Gerhard Zettel 50 Kerzen an das Lehrerkollegium und das Hauspersonal an der Grund- und Mittelschule. „Ich habe die Kerzen eigens bei der Lebenshilfe in Ingolstadt gießen lassen, die ja in diesem Jahr auch viel weniger Einnahmen zu verzeichnen hat,“ stellte der Rektor einen weiteren sozialen Aspekt dieser Aktion heraus. Auf dem Bild nehmen Manuela Stech (Mitte) und Martina Danner stellvertretend für das Lehrerkollegium die Kerzen entgegen. 

Laptops

30 neue Laptops konnte der Rektor der Grund- und Mittelschule Großmehring, Gerhard Zettel, kürzlich entgegennehmen. Sie können für Schüler als Leihgeräte für zu Hause zur Verfügung gestellt werden, aber auch im Klassenunterricht eingesetzt werden. 17 000 Euro kosteten die Geräte. Das Geld stammt größtenteils aus der digitalen Bildungsoffensive des Freistaats Bayern. Die dazu nötige Software (z.B. das Office-Paket) und eine begleitende Hardware wurden von der Gemeinde Großmehring finanziert. Mit dem Rektor freuen sich die Lehrerinnen Sybille Kraus (li.) und Vanessa Grund über dieses „Weihnachtsgeschenk“ für die Schule.

Verabschiedung

Ganz anders als sie es sich vorgestellt hatte verlief die Verabschiedung der Grundschullehrerin Bärbel Bauer an der Grund- und Mittelschule Großmehring. Mit vielen aktuellen und ehemaligen Kolleginnen und Kollegen wollte sie ihr Eintreten in den vorzeitigen Ruhestand feiern, doch Corona machte einen Strich durch dieses Vorhaben. So waren nur Rektor Gerhard Zettel, Bürgermeister Rainer Stingl und ihre Kollegin und Freundin Edith Mayer im Lehrerzimmer zu einer kleinen Feierstunde versammelt.

Bärbel Bauer blickte dabei emotional auf  31 Lehrerjahre zurück. Ihre „wunderschöne“ Lehramtsanwärterzeit verbrachte sie in Amberg, ehe sie in eine Brennpunktschule nach Erding versetzt wurde. „Das war eine harte Zeit, aber ich habe viel dabei gelernt“, erinnert sie sich. Nach ein paar Jahren in Ringsee –„dort hatte ich den strengsten Rektor in meiner Laufbahn“ – kam sie 1996 an die Großmehringer Schule, wo sie bis jetzt in ihrem „zweiten Wohnzimmer“ stets dritte und vierte Klassen unterrichtete. „Es war immer der richtige Beruf für mich, mit vielen schönen Erlebnissen mit den Schülern und auch dem Lehrerkollegium, aber jetzt bin ich tiefenentspannt!“, beendete sie ihre Rückschau. Rektor Gerhard Zettel bezeichnete sie als „Urgestein“ an der Großmehringer Schule, die „streng und kinderlieb zugleich war“. Weiter erwähnte er ihre Tätigkeit als Praktikumslehrerin und als Zweitprüferin für Deutsch an den Unis in München und Eichstätt. „Du hast immer Arbeit und Lebensfreude in Einklang gebracht. Dein Lachen, ein Markenzeichen von dir, werden wir im Lehrerzimmer vermissen!“, sagte Zettel. Die Organisation des jährlichen Lehrervolleyballturniers wird Bärbel Bauer nach Angaben des Rektors aber weiterhin durchführen. Bürgermeister Rainer Stingl hob in seinen Dankesworten den Oberpfälzer Dialekt der Lehrerin hervor: „Schön, dass du ihn nie abgelegt hast!“

Mit einem kleinen Imbiss endete die Corona reduzierte Feier.

Erntealtar

Vor dem Altar der St.Wolfgangskirche  haben auch heuer wieder Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Großmehring den Erntedankaltar errichtet. Große und kleine Kirchenbesucher kommen immer wieder in die Kirche, um das gelungene Werk zu bewundern. Hier betrachtet die Klasse 4 a der Grund- und Mittelschule Großmehring im Rahmen des Religionsunterrichts die wunderschön angerichteten Früchte der Natur.

Mützen

Rektor Gerhard Zettel (re.) verteilte an alle 61 Erstklasskinder der Grund- und Mittelschule Großmehring leuchtend orange Wollmützen. Sie sind eine Spende der Gemeinschaftsaktion „Sicher zur Schule – Sicher nach Hause“. Die Mützen sollen helfen, die Gefahren für die Kinder im Straßenverkehr besonders in der kommenden dunklen Jahreszeit zu verringern. Auf dem Bild die Klasse 1 c mit ihrer Lehrerin Vanessa Grund.

Wandertage

Zwar dürfen jetzt an den Schulen wieder Wandertage abgehalten werden, aber in Coronazeiten anders als sonst. An der Grund- und Mittelschule Großmehring gab es deshalb keinen gemeinsamen Wandertag, sondern die 12 Klassen wanderten jeweils alleine, an verschiedenen Tagen und zu unterschiedlichen Zielen. Eine 2.Klasse suchte sich das Naturdenkmal „Demlinger Steinbruch“ als Ziel aus.

 

Neue Lehrer

Rektor Gerhard Zettel (2.v.re.) konnte zusammen mit der Konrektorin Stephanie Hartl (re.) vier neue Lehrkräfte an der Grund- und Mittelschule Großmehring begrüßen. Vanessa Grund (v.li.) übernimmt als mobile Reserve die Klasse 1c. Manuela Stech gibt in verschiedenen Klassen Musik und Sport. Kathrin Paris-Werz unterrichtet evangelische Religion, HSU und Deutsch. Der Lehramtsanwärter Max Mack ist Klassenleiter für die Klasse 3a.

1. Schultag

Anders als sonst gestaltete sich in diesem Jahr der 1.Schultag an der Grund- und Mittelschule Großmehring. Coronabedingt wurden die 61 ABC-Schützen diesmal klassenweise in einem halbstündigen Abstand von Rektor Gerhard Zettel in der Schulaula begrüßt. Es durften heuer auch jeweils nur zwei Begleitpersonen mit den Schulanfängern dabei sein, im Klassenzimmer dann nur eine und das auch nur ein paar Minuten. Da auch keine Lieder gesungen werden durften, begrüßte die Klasse 2a mit ihrer Lehrerin, der Konrektorin Stephanie Hartl, die Schulneulinge mit einem Rhythmical und dem Gedicht „Wenn ein Löwe in die Schule geht“.  Darja Langguth, Edith Mayer und Vanessa Grund sind in diesem Schuljahr die Klassenleiterinnen der Schulanfänger.

Insgesamt besuchen heuer 275 Kinder die Schule in Großmehring. Die Klassen 1 bis 4 werden jeweils dreizügig geführt.

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